12 Tage
Dauer
Expedition
Reiseart

Die Segelexpeditionen in Spitzbergen findet auf dem Segelschiff SV Noorderlicht statt. Dieses wunderschöne Schiff wird Sie zu den entferntesten Orten rundum Spitzbergen bringen. Auf unserem Segeltörn in den Norden werden wir den Magdalenafjord, einen der schönsten Orte auf Spitzbergen, besuchen. Die SV Noorderlicht eignet sich hervorragend zum Segeln in diesen wunderschönen Landschaften. 

HighlightsSpitzbergen
Dauer11 Tage
SchiffSV Noorderlicht
Start / Endevon / bis Longyearbyen
BordpsracheEnglisch
TermineArktis Saison 2020
23/05/2020 –30/05/2020 (11 Tage)
30/05/2020 –09/06/2020 (11 Tage)
09/06/2020 – 09/06/2020 (11 Tage)
1

Einschiffung in Longyearbyen

Ankunft in Longyearbyen, dem Hauptort Spitzbergens. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die Siedlung. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Am Abend setzen wir Segel und fahren nach Trygghamna, dort besichtigen wir am nächsten Morgen (Tag 2) die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert.
2

Tryghamna nach Alkhornet

Wir wandern von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen. Manchmal sieht man Polarfüchse , die die Hänge unterhalb des Vogelfelsens nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere grasen hier sehr häufig. In Forlandsundet besuchen wir bei Poolepynten einen Ruheplatz von Walrossen sofern die Eisverhältnisse es zulassen.
3

Ytre Norskøya

Heute fahren wir in den Fuglefjorden mit Blick auf Svitjodbreen und Birgerbukta, mit Brutstätten der großen Raubmöwe und gute Chancen Bären zu sichten. In Birgerbukta finden wir Tranöfen der Basken, Relikte einer vergangenen Walfangepoche. Wir versuchen heute, zur kleinen Insel Ytre Norskøya zu gelangen. Sie diente den holländischen Walfängern viele Jahre lang als Ausguck. Noch heute können wir ihrem Pfad bis hinauf auf den kleinen Gipfel folgen. Er führt direkt an hervorragenden Vogelklippen vorbei. An der Küste finden sich Tranöfen aus dem 17. Jahrhundert. Zwischen den gut 200 Gräbern holländischer Walfänger aus jener Zeit nisten heute Schmarotzerraubmöwen und Eiderenten.
4

Raudfjord

Der Raudfjord an der Nordküste Spitzbergens ist spektakulär. Zahlreiche Gletscher wälzen sich seinen Hängen entlang ins Meer. Ringel- und Bartrobben sind hier zu Hause, die steilen Bergflanken werden von Vogelkolonien belebt, und die Chancen stehen gut, hier auf Eisbären und Weißwale/Belugas zu stoßen. Jermaktangen, östlich der Fjordmündung, ist stark von der Brandung ausgewaschen und bietet ein ausgezeichnetes Beispiel für die Erosionskraft des Meeres.
5

Reinsdyrflya

Falls die Eisverhältnisse es zulassen, landen wir an der Nordküste der beeindruckenden Reinsdyrflya, dem größten Tundragebiet Spitzbergens. Auf der leicht hügeligen Weite grasen Rentiere. Auch mehrere Watvogelarten brüten hier. An Seen und Tümpeln besteht die Möglichkeit, Sterntaucher und Prachteiderenten zu beobachten.
6

Liefdefjorden

Wir segeln in den Liefdefjorden (Andoyane) wo Königeider und Thorshühnchen nisten. Die Chancen sind hoch , dass das Fjordeis den Weg zum Monacobreen und zu den warmen Quellen im Bockfjord blockiert, aber das Leben am Rande des Fjordeises ist spektakulär (gute Chancen für Bartrobben , Eisbären, nahrungssuchende Seevögel).
7

Fuglesangen & Magdalenefjord

Morgens landen wir bei Fuglesangen an, wo wir Krabbetaucher beobachten können Weiter südlich fahren wir in den Magdalenefjord ein, einer der landschaftlich schönsten Fjorde Spitzbergens, in den unzählige riesige Gletscher münden. Auf dem Landgang stoßen wir auf Spuren einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert. Auch zur Vogelbeobachtung ist die Gegend hervorragend geeignet: Hier können wir große Vogelkolonien besuchen, in denen hauptsächlich Krabbentaucher brüten.
8

Ny Ålesund

Heute besuchen wir Ny Ålesund, die nördlichste permanent bewohnte Ortschaft der Erde. Der ehemalige Startplatz vieler Nordpolexpeditionen (zum Beispiel Amundsen und Nobile) und einstige Bergbausiedlung hat sich in eine moderne Forschungsstätte gewandelt. Die Vögel der Umgebung haben sich an Menschen gewöhnt und sind ungewöhnlich zutraulich geworden. Weißwangen- und Kurzschnabelgänse, Eiderenten, Küstenseeschwalben und mehrere Watvogelarten können hier aus geringer Distanz beobachtet werden. Die Rentiere sind kleiner als ihre Artverwandten auf dem Festland; sie bilden auch keine großen Herden.
9

14. Juli Gletscher

Am Morgen fahren wir von Ny Ålesund zum 14. Juli Gletscher, wo wir mit sicherem Abstand entlang der beeindruckenden Gletscherfront kreuzen. Nahe dem Gletscher nisten Dickschnabellummen, andere Alken sowie Papageitaucher. Begünstigt durch den Vogelkot (Guano) und die geschützte Südlage blüht an den Talhängen eine relativ bunte Vielzahl an Pflanzen.
10

Fuglehuken

Auf dem Weg nach Süden werden wir versuchen, eine Anlandung auf Fuglehuken zu machen, wo wir viele Überreste aus der Ära der Polarbärenjagd finden. Es gibt große Seevogelkolonien und einen Ruheplatz für Seehunde. Als Alternative landen wir an der Küste von Forlandsundet, entweder in der Engelskbukta, oder Sarstangen. Walrosse sind hier öfters zu sehen. Die Tundra bietet schöne Wandermöglichkeiten an Land an.
11

Gipsvika / Isfjorden

Am Morgen landen wir auf Bohemanflya an, ein umfangreiches Tundragebiet mit ihren eigenen Avifauna und spektakulären geologischen Formationen entlang der Küste. Die Reise führt nach Gipsvika tief in den Isfjorden, dort gehen wir an Land ganz in der Nähe der majestätischen Klippe von Templet. Es ist eine atemberaubende Gegend mit spektakulären Bergen mit Sedimentgestein aus dem Oberkarbon vor rund 290 Millionen Jahren.
12

Ausschiffung in Longyearbyen

Heimreise ab Longyearbyen.

Hinweis: Bei einer Expedition kann eine Änderung des Fahrplans notwendig werden. Je nach Wetter- und Eisbedingungen entscheidet der Kapitän über die bestmögliche Alternative. In jedem Fall wird aber der Kapitän und der Expeditionsleiter Ihre Reise zu einem Erlebnis machen.

Im Preis inbegriffen:

  • Schiffsreise und Übernachtungen an Bord des gebuchten Schiffes
  • Alle Mahlzeiten einschließlich Snacks, Kaffee und Tee während an Bord des Schiffes
  • Alle Landausflüge und Aktivitäten während der gesamten Reise inkl. Zodiac-Exkursionen
  • Fachkundige Vorträge und Führung eines internationalen Expeditionsteams an Bord und an Land
  • Alle sonstigen Steuern und Hafengebühren rundum das Schiffsprogramm
  • AECO Gebühren und staatlichen Steuern
  • Umfangreiche Reiseunterlagen ( Boarding Pass, Reiseinformationen)

Nicht im Preis inbegriffen:

  • Flüge, egal ob Linien- oder Charterflüge
  • Landarrangements vor und nach der Schiffsreise (z.B. Hotelübernachtungen an Land)
  • Mahlzeiten auf der An- und Abreise
  • Reiseversicherung: Reisestorno, Reiseabbruch und Reise-Krankenversicherung inkl. Rückholung (diese ist obligatorisch). Der Abschluss einer Reisegepäckversicherung ist ratsam.
  • Persönliche Ausgaben an Bord (z.B. alkoholische Getränke)
  • Trinkgeld am Ende der Reise

Pures Abenteuer!

Egal was Sie suchen, ob Naturerlebnis oder Nervenkitzel – auf dieser Reise sind grosse Momente garantiert! Folgende inklusive und optionale Aktivitäten erwarten Sie:

Landgänge und Zodiac-Exkursionen

Die Landgänge und Fahrten mit den robusten Zodiac-Schlauchbooten ermöglichen einzigartige Einblicke in die unberührte Wildnis. Unter kundiger Führung des Expeditionsteams erleben Sie die Polarregionen so aus nächster Nähe.

Vorträge und Briefings

An Bord begleitet Sie ein Team von erfahrenen Experten aus diversen Fachgebieten. In interessanten Vorträgen an Bord lernen Sie von diesen alles Wissenswerte über die einzigartige Natur, Geschichte und Geologie der Polarregionen.